Notfallseelsorge Wetterau
Eine Arbeitsgemeinschaft der evangelischen und katholischen Kirche


Willkommen

Team der Notfallseelsorge Wetterau
Einige Mitglieder der Notfallseelsorge Wetterau

Die Notfallseelsorge Wetterau ist eine kirchliche Einrichtung.

Sie arbeitet im Wetteraukreis seit Mai 1998 und unterstützt Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste bei der Betreuung von Menschen in Krisensituationen.

Die Kirchen beauftragen die Seelsorger/innen als Notfallseelsorger/innen.

In der Notfallseelsorge arbeiten hauptamtliche aus beiden Kirchen (PfarrerInnen, KlinikseelsorgerInnen, SchulseelsorgerInnen) und ehrenamtliche aus verschiedenen Berufen.

Blaulichtgottesdienst 16.11.2018 in Butzbach

Dank an die zahlreichen Helfer mit einem gemütlichen Beisammensein in der Alten Turnhalle

 

BUTZBACH (zö). „Menschen an Grenzen begleiten“ ist ein Motto der Notfallseelsorge. In verschiedenen Gemeinden im Wetteraukreis veranstaltet die Notfallseelsorge Wetterau, die im Jahr 1998 gegründet wurde, jährlich im November Blaulichtgottesdienste, die sich an die Helferinnen und Helfer aus dem Blaulichtmilieu richten. 

Die Notfallseelsorge kooperiert mit den Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr. Sie wird auf Anforderung eines Einsatzleiters vor Ort von der zentralen Leitstelle in Friedberg alarmiert und bietet an, im Wetteraukreis „Menschen an Grenzen zu begleiten.“ Die psychische Not macht auch vor den Helferinnen und Helfer nicht Halt, weil auch sie durch ihren Einsatz zu Opfern werden können. Hierbei bietet die Notfallseelsorge „Erste Hilfe für die Seele“ an.

Zum  14. Mal hatte die Notfallseelsorge am Freitag nach Butzbach zum Blaulichtgottesdienst eingeladen. Zahlreiche ehren- und hauptamtliche Kräfte aus dem „Blaulichtmilieu“ folgten der Einladung. Außerhalb des hektischen Einsatzgeschehens begrüßten neben Gemeindereferent Gregor Rettinghaus auch Stefan Frey (evangelische Kirche Reichelsheim-Beienheim), Thomas Korfmann (katholische Kirche Nidderau-Heldenbergen) die Teilnehmer zu diesem Gottesdienst. Neben den vielen Uniformierten nahmen auch Landrat  Jan Weckler und Kreisbrandinspektor Lars Henrich, Reinhold Merbs (Fachbereich Gesundheit und Gefahrenabwehr beim Wetteraukreis) sowie Butzbachs Bürgermeister Michael Merle teil. Musikalisch umrahmten hatten den Gottesdienst  Lukas Adams (Orgel) und Julia Rettinghaus (Gesang).

In der entspannten Atmosphäre in der Markuskirche stellte Pfarrer Stefan Frey in seiner Predigt die Frage „er habe keine Zeit!“ Die Zeit, so Frey, sei das größte Gut eines jeden Menschen. Innerhalb dieses Blaulichtgottesdienstes wurde Birgit Skjeldal von Gregor Rettinghaus zur Notfallseelsorgerin beauftragt. Die Fürbitte wurde abwechselnd von Vertretern, die dem Blaulichtmilieu angehören, gesprochen.

Im Anschluss fand in der Alten Turnhalle ein gemütliches Beisammensein statt. Hier dankte Landrat Jan Weckler den zahlreichen Helferinnen und Helfer für ihre Arbeit und stellte fest, dass dieser feste Termin sich zu einem „Familienfest“ entwickelt habe. Der Landrat dankte auch der Feuerwehr Butzbach, die mit der Durchführung  dieses Blaulichtgottesdienstes betraut wurde.

Der nächste Blaulichtgottesdienst findet am 15. November 2019 in Ranstadt statt.

 

Quelle: Butzbacher Zeitung

 

Birgit Skjeldal und Gregor Rettinghaus